Marienkirche

Glocken zurück im Glockenturm

Am 9.11.2010 war es soweit: Die neue Taufglocke und die zwei restaurierten Glocken wurden mit einem Kran an ihren Bestimmungsort - den Glockenturm der Marienkirche in Mariäkappel - gehievt.

Einige Zuschauer haben sich das sehr seltene Schauspiel nicht entgehen lassen.

In den nächsten Tagen werden die Glocken im neuen Glockenstuhl montiert und dann wird es in Mariäkappel wieder läuten - schöner als je zuvor.

Die neue Taufglocke mit Inschriften und Verzierungen von Roland Schönig

Die Taufglocke auf ihrem "Flug" in den Turm

Die Maßarbeit des Kranführers wird verfolgt

Die Firma Kran-Herzog leistete ganze Arbeit

Die restaurierten großen Glocken kommen ebenfalls wieder hoch

Neue Glocke ist in Mariäkappel angekommen

Die neue Taufglocke mit den Verzierungen von Roland Schönig

Gemeindemitglieder haben die neue Glocke in Karlsruhe abgeholt. Sie stand am 6. und 7.11.2010 in der Marienkirche. Sie wurde von zahlreichen Menschen aus den Kirchengemeinden besichtigt und die schönen Verzierungen - entworfen von Roland Schönig - bestaunt.

 

Die beiden anderen historischen Glocken (eine aus dem 15. Jh und eine aus dem 16 Jh) wurden nach der Reparatur in Nördlingen ebenfalls zurück geholt und konnten ebenfalls besichtigt werden.

 

Die Glockenmontage beginnt am Dienstag, 09.11.2010.

Ab 09.30 Uhr ist ein Kran bestellt, der die drei Glocken, den neu angefertigten Glockenstuhl aus Eichenholz und weitere Einzelteile nach oben befördert.

Die ganze Aktion soll in 4 Stunden beendet sein. Interessierte aus Nah und Fern sind eingeladen, diesem besonderen Ereignis beizuwohnen. Ein Rahmenprogramm wird es an diesem Tag nicht geben.

 

Die eigentliche Glockenweihe (müsste eigentlich "In-Dienst-Stellung" heißen, weil es in der Evang. Kirche keine Weihe gibt) findet am Sonntag, 28.11.2010, ihm Rahmen des gemeinsamen Familiengottesdienstes statt; Beginn 10.00 Uhr. An diesem Sonntag wird es auch ein Rahmenprogramm mit gemeinsamem Essen, Videovorführung und Führung im Glockenturm usw. geben.

 

Information zur neuen Glocke:

 

Die neu zu gießende Glocke in es'' soll die künftige Taufglocke sein. Aus diesem

Grund zieren die neue Glocke ein Bild des Taufsteins der Marienkirche aus dem Jahr 1481. Über dem Taufstein symbolisieren Wellen das Jordanwasser und darüber eine Taube den Heiligen Geist. Unter dem Taufstein steht die Jahreszahl 2010. Davon rechts beginnend steht ein Bibelvers des Apostels Paulus, der die bleibende Wahrheit der Versöhnung Gottes zum Ausdruck bringt, nämlich 2Kor 5,18a mit folgendem Wortlaut:

GOTT HAT UNS MIT SICH SELBER VERSÖHNT DURCH CHRISTUS

Das Symbol der Göttlichen Trinität soll dadurch zum Ausdruck kommen, dass der Bibelvers rechts von der Jahreszahl 2010 mit "Gott" beginnt, um dann, gleichsam an der Glockenaußenwand entlang, mit dem Namen "Christus" vor der Jahreszahl 2010 zu enden.

 

Der Glockensachverständige Claus Huber beschreibt die neue Glocke so:

 

Es ist eine klanglich wie optisch sehr schön gewordene Glocke, auf die sich die Gemeinde freuen darf. Das Gewicht beträgt 227 kg, der untere Durchmesser 695 mm. Die Innenstimmung ist ganz ausgezeichnet, die Resonanz sehr gut. Der Schlagton es" -4,5 ist vielleicht minimal zu hoch, doch die Abweichung vom Soll (-7) ist so gering, daß dies mit unbewaffnetem Ohr nicht feststellbar ist. Es wäre schade gewesen, die Glocke zu korrigieren. Die Glocke erfreut mit einem klaren, satten und zugleich spritzigen Klang. Sehr schön auch die große Ruhe im Abklingverlauf. Ferner sind Schrift und Zier tadellos gelungen und sauber.

Live-Bericht vom Glockenguss

Kirchengemeinderat Günther Karger war mit dabei am 15. Oktober 2010 in Karlsruhe bei der Firma Bachert, als die Taufglocke für die Marienkirche in Mariäkappel gegossen wurde.

Seinen spannenden Live-Bericht können Sie hier downloaden.

Bilder vom Glockenguss am 15.10.10 in Karlsruhe

Stärkung vor der Ankunft in Karlsruhe

Informationen zum Gießen von Glocken

Teil des Entstehens von Glocken

Bildergalerie vom Ausbau der Glocken der Marienkirche

Am 29. April 2010 wurden zwei der drei Glocken der Marienkirche ausgebaut und zu einer Firma in Nördlingen zur Reparatur abtransportiert.

Die Mariäkappeler Bürger und die Kirchgänger müssen für einige Zeit auf den Klang der Glocken und auf die Anzeige der Kirchenuhr verzichten.

 

Neben den nachfolgenden Bilder gibt es auch eine Bilderserie von Heidrun Schindler.

Klicken Sie dazu hier. Sie müssen dann noch über "Bilder", "Galerien" und "Glockenabbau" in die Bilderserie klicken.

 

Den Bericht des Hohenloher Tagblatts "Mariäkappel ohne Geläut" können Sie sich hier als pdf-Datei downloaden.

Vor dem Ausbau

Interessierte Zuschauer

Weitere Beobachter des historischen Ereignisses

Abwärts schwebende Glocke

Die Glocken werden von den Experten in Empfang genommen

Nach dem Abtransport müssen wir für einige Zeit auf das Glockenläuten warten

Glockensanierung Marienkirche

Begutachtung der Glocken

Günther Karger informiert zum aktuellen Stand der Glockensanierung in der Marienkirche.

Historische Bilder

Sind Sie interessiert, wie es früher war?

Dann sind Sie hier genau richtig.

 

In Historische Bilder Mariäkappel finden Sie Fotografien in der Homepage "Bildindex der Kunst und Architektur.

Dort bitte "Mariäkappel" eingebeben und "Suchen".

Geschichte der Marienkirche

Pfarrer i.R. Werner Hagenlocher hat 625 Jahre der Marienkirche von Mariäkappel aufbereitet.

Der Bericht "Erinnerungen und Eindrücke" steht im pdf-Format zum downloaden bereit.

Marienkirche und Mariäkappel im "Frankenspiegel" von 1953

Neben der von Pfarrer Werner Hagenlocher aufbereiteten 625 Jahre Marienkirche liegt uns nun ein Auszug aus dem "Frankenspiegel" der Jahrgänge 1953 und 1954 vor. Auch der "Frankenspiegel" befasste sich seinerzeit mit Mariäkappel und der Marienkirche.

 

Der Frankenspiegel-Bericht steht für Sie zum download bereit.