Großzügige Spende für die Glockensanierung der Marienkirche

Die Kirchenbücher der Kirchengemeinde Mariäkappel bezeugen es: Familie Glaßbrenner bewirtschaftet das landwirtschaftliche Anwesen in Hohenberg seit nunmehr 250 Jahren. Als Dank für das Recherchieren der Familienchronik hat Familie Glaßbrenner den Reinerlös des Hoffestes in Höhe von 5.172 € der Kirchengemeinde Mariäkappel gespendet, und die kann das Geld für die Renovierung der Kirchenglocken gut gebrauchen. Das Opfer des Festgottesdienstes ergab 849,05 €.

Drei Generationen der Familie Glaßbrenner auf dem Hof in Hohenberg.

Seit genau 250 Jahren besteht der Familienname auf dem Anwesen in Hohenberg. Jacob Glaßbrenner machte den Anfang: Im Jahre 1759 hat er auf dem Hof in Hohenberg eingeheiratet. Seitdem fand in ununterbrochener Reihenfolge die Hofübergabe vom Vater auf den Sohn statt. Die bis ins 18. Jahrhundert zurückreichende Familiengeschichte wurde vor einigen Jahren durch Isolde Hagenlocher, der Frau des 2005 in den Ruhestand getretenen Pfarrers Werner Hagenlocher, aus den Kirchenbüchern rekonstruiert.

 

Familie Glaßbrenner hat dies zum Anlass genommen, den runden Geburtstag mit einem Festgottesdienst zu begehen und unter dem Motto „250 Jahre Familie Glaßbrenner - Bauersleut in Hohenberg“ einen Tag des offenen Bauernhofes zu veranstalten.

Schuldekan Hans-Jürgen Nonnenmann und Prädikantin Heather Müller

Am Sonntag, den 30. August lockte strahlender Sonnenschein viele Besucher nach Hohenberg. Nach dem Festgottesdienst, der vom Posaunenchor Waldtann und den Jagdhornbläsern umrahmt wurde, bestaunten viele Interessierte die Fendt-Schlepperparade, bei der ein Auszug aus dem Fendt-Schlepperprogramm der letzten siebzig Jahre mit fast 80 Schleppern präsentiert wurde. Kinder haben sich auf der Hüpfburg ausgetobt oder eine Pferde-Kutschfahrt unternommen.

 

Familie Glaßbrenner möchte sich auf diesem Weg bei allen Helfern und Spendern für die Unterstützung beim Hoffest und bei Frau Hagenlocher für ihre Recherchen ganz herzlich bedanken.

 

Und wir bedanken uns für die außerordentlich großzügige Spende, in der wir eine große Verbundenheit zu unserer Kirchengemeinde erkennen - zu der die Familie seit 250 Jahren gehört. Herzlichen Dank!